Allgemeine Geschäftsbedingungen

All­ge­mei­ne Lie­fe­rungs-, Ver­kaufs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen

 

I. All­ge­mei­nes und An­wen­dungs­be­reich

 

(1.) Al­le Be­stel­lun­gen, Lie­fe­run­gen und Lei­stun­gen er­fol­gen aus­schließ­lich auf Ba­sis die­ser Lie­fe­rungs-, Ver­kaufs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen. Bei Ab­schluss ei­nes Ver­tra­ges sind sie aus­drück­lich auf die­se Lie­fe­rungs-, Ver­kaufs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen auf­merk­sam ge­macht wor­den und ha­ben die­se durch Kennt­nis­nah­me als recht­lich ver­bid­lich für die­ses Ver­trags­ver­hält­nis an­er­kannt. Ent­ge­gen­ste­hen­de Lie­fe­rungs-, Ver­kaufs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen des Be­stel­lers wer­den durch uns nicht an­er­kannt. Ei­ne An­er­ken­nung ist nur dann wirk­sam, wenn wir aus­drück­lich schrift­lich der Gel­tung an­de­rer Be­din­gun­gen zu­ge­stimmt ha­ben. Die­se Lie­fe­rungs-, Ver­kaufs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen sind auch zugrun­de zu le­gen, wenn ei­ne Lie­fe­rung ei­ner Be­stel­lung durch uns vor­be­halt­los in Kennt­nis ent­ge­gen­ste­hen­der Be­din­gun­gen aus­ge­führt wird.

 

(2.) Die­se Lie­fe­rungs-, Ver­kaufs- und Zah­lungs­be­din­gun­gen gel­ten le­di­glich ge­gen­über Un­ter­neh­mern und ju­ri­sti­schen Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts (§ 310 Abs. 1 BGB).

 

 

II. An­ge­bo­te und Be­stel­lun­gen

 

(1.) Die von uns er­teil­ten An­ge­bo­te sind frei blei­bend. Ei­ne Ver­bind­lich­keit er­gibt sich erst dann, wenn ein er­teil­ter Auf­trag durch uns schrift­lich be­stä­tigt oder fak­tu­riert wird.

 

(2.) Wir be­hal­ten uns ein Ei­gen­tums- und Ur­he­ber­recht an al­len Ab­bil­dun­gen, Skiz­zen, Plä­nen und Zeich­nun­gen so­wie Kal­ku­la­tio­nen oder son­sti­gen Un­ter­la­gen, die zwecks An­ge­bots­er­tei­lung er­ar­bei­tet wor­den sind und an den Be­stel­ler ver­sandt wur­den vor. Für die Wei­ter­ga­be der­ar­ti­ger Un­ter­la­gen an Drit­te be­darf der Be­stel­ler der aus­drück­li­chen schrift­li­chen Zu­stim­mung durch uns. Für den Fall der Er­stel­lung von Son­de­ran­fer­ti­gun­gen bleibt es uns vor­be­hal­ten Kor­rek­tu­rab­zü­ge zur Kon­trol­le zur Auf­trags­frei­ga­be dem Be­stel­ler zu­zu­sen­den und um Frei­ga­be zu bit­ten.

 

(3.) Die Auf­trags­er­tei­lung an uns ist grund­sätz­lich in schrift­li­cher Form oder per E-Mail vor­zu­neh­men. Te­le­fo­ni­sche Be­stel­lun­gen wer­den nur in ganz drin­gen­den Aus­nah­me­fäl­len ent­ge­genge­no­mmen. Für den Fall, dass wir ab­wei­chend von un­se­rer Pro­dukt­pa­let­te Auf­trä­ge zur In­di­vi­dua­lan­fer­ti­gung an­nehmen be­steht un­se­rer­seits kei­ne Un­ter­su­chungspflicht da­hin­ge­hend, ob die ge­lie­fer­ten Ent­wür­fe be­ste­hen­de Pa­tent­li­zen­zen oder Ur­he­ber­rech­te, Wa­ren­zei­chen, bei Ge­rich­ten ver­sie­gelt hin­ter­leg­te Ge­schmacks­mu­ster oder son­sti­ge ge­werb­li­che Schutz­rech­te be­rüh­ren oder ge­gen sol­che ver­sto­ßen könn­ten. Für den Fall, dass wir auch Scha­dens­er­satz durch den In­ha­ber ei­nes der vor­ge­nann­ten Schutz­rech­te in An­spruch ge­nom­men wer­den hat der Be­stel­ler uns von sämt­li­chen dies­be­zü­gli­chen An­sprü­chen im In­nen­ver­hält­nis frei zu hal­ten.

 

 

III. Zah­lungs­be­din­gun­gen

 

(1.) Die in un­se­rem An­ge­bot al­le von uns aus­ge­wie­se­nen Prei­se wer­den in Eu­ro an­ge­ge­ben. So­weit sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts ge­gen­tei­li­ges er­gibt, gel­ten die­se Prei­se "ab Werk". Die Prei­se ver­ste­hen sich ex­klu­si­ve der Ver­packung; die­se wird ge­son­dert zum Selbst­ko­sten­preis in der Rech­nung aus­ge­wie­sen. Ei­ne Rück­nah­me des Ver­packungs­ma­te­ria­les wird aus­ge­schlos­sen. Die ge­setz­li­che Mehr­wert­steu­er ist in den Prei­sen nicht ein­ge­schlos­sen, sie wird in ge­setz­li­cher Hö­he am Ta­ge der Rech­nungs­tel­lung ge­son­dert aus­ge­wie­sen.

 

(2.) Wir be­hal­ten uns aus­drück­lich das Recht vor, Prei­se an­ge­mes­sen zu än­dern, wenn nach Ver­trag­sab­schluss Ko­sten­sen­kun­gen oder Ko­sten­er­hö­hun­gen zu ei­ner Ver­än­de­rung der Prei­se füh­ren. Dies gilt ins­be­son­de­re bei even­tu­el­len Preis­än­de­run­gen des ein­ge­setz­ten Ma­te­ri­als. Die­se wer­den wir den Be­stel­ler auf Ver­lan­gen Nach­weis füh­ren.

 

(3.) Von uns er­teil­te Rech­nun­gen sind grund­sätz­lich in­ner­halb von 30 Ta­gen ab Rech­nungs­da­tum zur Zah­lung oh­ne Ab­zug fäl­lig. Rech­nun­gen un­ter­halb ei­ner Sum­me von € ... (in­klu­si­ve Mehr­wert­steu­er) sind hier­von ab­wei­chend in­ner­halb von 14 Ta­gen ab Rech­nungs­da­tum zur Zah­lung oh­ne Ab­zug fäl­lig. Für Rech­nun­gen über ei­nem Wa­ren­wert von €... (in­klu­si­ve Mehr­wert­steu­er) ge­wäh­ren wir Skon­to in Hö­he von 2 % bei Zah­lung in­ner­halb von 14 Ta­gen ab Rech­nungs­da­tum ein­ge­hend auf un­se­rem Kon­to. Hin­sicht­lich even­tu­el­len Zah­lungs­ver­zuges gel­ten die ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen.

 

(4.) Wir behalten uns aus­drück­lich für even­tu­el­le Teil­lie­fe­run­gen die Er­tei­lung von Teil­rech­nun­gen vor.

 

(5.) Bei ei­nem Aus­gleich der Re­chnung mit­tels ei­nes Schecks gilt erst die Ein­lö­sung und Gut­schrift des Schecks als Zah­lung. Scheck­spe­sen ge­hen zu La­sten des Ver­wen­ders.

 

(6.) Liegt der Sitz des Be­stel­le­rs (all­ge­mei­ner Ge­richts­stand) au­ßer­halb der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land er­folgt die Lie­fe­rung nur ge­gen Zah­lung durch Vor­kas­se oder un­wi­der­ruf­li­ches Ak­kre­di­tiv, be­stä­tigt durch ei­ne deut­sche Groß­bank oder ein deut­sches öf­fent­li­ches Kre­dit­in­sti­tut.

 

(7.) Soll­ten wir Kennt­nis an be­grün­de­ten Zwei­feln an der Kre­dit­wür­dig­keit des Be­stel­lers nach Auf­trags­er­tei­lung er­hal­ten, be­hal­ten wir uns aus­drück­lich vor die Lie­fe­rung/Lei­stung zu ver­wei­gern, so­weit nicht der Be­stel­ler bei Lie­fe­rung Zug um Zug für den Aus­gleich un­se­rer For­de­rung Sor­ge trägt oder uns an­ge­mes­se­ne Si­cher­heit in Hö­he un­se­rer ver­trag­li­chen For­de­rungen lei­stet. Ist der Be­stel­ler hier­zu trotz Auf­for­de­rung nicht be­reit, be­hal­ten wir uns aus­drück­lich den Rück­tritt vom Ver­trag vor. Wei­ter­ge­hen­de son­sti­ge Rech­te blei­ben eben­falls aus­drück­lich vor­be­hal­ten.

 

(8.) Der Be­stel­ler ist zur Auf­rech­nung nur be­rech­tigt, we­nn er sei­ne Ge­gen­an­sprü­che rechts­kräf­tig fest­­stellt oder die­se vo­n uns un­be­strit­ten an­er­kannt sind. Die Aus­übung des Zu­rück­be­hal­tungs­rech­tes ist nur dann wirk­sam, so­weit ein Ge­gen­an­spruch auf dem glei­chen Ver­trags­ver­hält­nis be­ruht.

 

IV. Lieferung

 

(1.) Von uns an­ge­ge­be­ne Lie­fer­zei­ten sind un­ver­bind­lich.

 

(2.) Die Ver­ein­ba­rung ei­nes ge­nau­en Lie­fer­ter­mi­nes be­darf grund­sätz­lich der Schrift­form und Be­stä­ti­gung durch uns. Ein ver­ein­bar­ter Lie­fer­ter­min ist ein­ge­hal­ten, so­fern wir bis zu die­sem Tag die be­stell­te Wa­re an die zum Trans­port be­auf­trag­te Per­son über­ge­ben ha­ben. Zur Ein­hal­tung des fest ver­ein­bar­ten Lie­fer­ter­mi­nes ist der Be­stel­ler zur recht­zei­ti­gen und ord­nungs­ge­mä­ßen Er­fül­lung aus dem Ver­trag und zur Mit­wir­kung ver­pflich­tet. Letz­te­res gilt ins­be­son­de­re für die Ab­klä­rung even­tu­el­ler tech­ni­scher Fra­gen. Wir be­hal­ten uns aus­drück­lich die Ein­re­de des nicht er­füll­ten Ver­tra­ges in­so­weit vor.

 

(3.) Wir sind zur Teil­lie­fe­rung be­rech­tigt.

 

(4.) Kommt der Be­stel­ler in An­nah­me­ver­zug oder ver­letzt er schuld­haft Mit­wir­kungs­ver­pflich­tun­gen aus dem Ver­trag, so sind wir be­rech­tigt, den uns hier­aus ent­ste­hen­den Scha­den so­wie et­wai­ge Mehr­auf­wen­dun­gen ge­gen­über dem Be­stel­ler gel­tend zu ma­chen. Wei­ter­ge­hen­de An­sprü­che blei­ben un­be­rührt.

 

(5.) Lie­fe­run­gen er­fol­gen grund­sätz­lich un­frei ab Werk auf Rech­nung und auf Ge­fahr des Be­stel­lers. Mit der Über­ga­be der Lie­fe­rung an die zum Trans­port be­auf­trag­ten Per­so­nen geht die Ge­fahr auf den Be­stel­ler über. Un­ter den Vor­aus­set­zun­gen des Ab­sat­zes (4.) geht die Ge­fahr ei­nes zu­fäl­li­gen Un­ter­gan­ges oder ei­ner zu­fäl­li­gen Ver­schlech­te­rung der Kauf­sa­che be­reits in dem Zeit­punkt auf den Be­stel­ler über, in dem die­ser in An­nah­me­ver­zug oder Schuld­ner­ver­zug ge­ra­ten ist.

 

(6.) Wir haf­ten nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­fern der zu­grun­de lie­gen­de Ver­trag ein Fix­ge­schäft im Sin­ne des § 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB oder des § 376 HGB dar­stellt. Fer­ner haf­ten wi­r auch nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen so­weit als Fol­ge ei­nes von uns zu ver­tre­ten­den Lie­fer­ver­zu­ges der Be­stel­ler be­rech­tigt ist gel­tend zu ma­chen, dass ein In­ter­es­se an der wei­te­ren Ver­trags­er­fül­lung fort­ge­fal­len ist.

 

(7.) Des Wei­te­ren haf­ten wir nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen so­fern der Lie­fer­ver­zug auf ei­ner durch uns zu ver­tre­ten­den vor­sätz­li­chen oder grob fahr­läs­si­gen Ver­trags­ver­let­zung be­ruht. Ein Ver­schul­den un­se­res Ver­tre­ters oder un­se­res Er­fül­lungs­ge­hil­fen ist uns zu­zu­rech­nen. Für den Fall, dass der Lie­fer­ver­zug nicht auf ei­ner von uns zu ver­tre­ten­den vor­sätz­li­chen Ver­trags­ver­let­zung zu­rück­zu­füh­ren ist, ist un­se­re Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­her­seh­ba­ren, ty­pischer Wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt. Des Wei­te­ren haf­ten wir nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen, so­bald der von uns zu ver­tre­ten­de Liefer­ver­zug auf das schuld­haf­te Ver­let­zen ei­ner we­sent­li­chen Ver­trags­pflicht be­ruht. In die­sem Fall ist die Scha­dens­er­satzhaftung auf den vor­her­seh­ba­ren, ty­pi­sche­r Wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt.

 

(8.) Im Üb­ri­gen ist die Haf­tung für den Fall des Lie­fer­ver­zuges wie folgt pau­schal be­grenzt: Für je­de voll­en­de­te Wo­che Ver­zug in Hö­he von 3 % des Lie­fer­wer­tes, ma­xi­mal je­doch ins­ge­samt nicht mehr als 15 % des Lie­fer­wer­tes.

 

 

V. Män­gel­haf­tung

 

(1.) Der Be­stel­ler ist ver­pflich­tet, die ihm ge­lie­fer­te Wa­re so­fort nach Er­halt oh­ne schuld­haf­tes Zö­gern zu un­ter­su­chen. Er­kenn­ba­re Män­gel, Falsch­lie­fe­run­gen oder Stück­ab­wei­chun­gen sind un­ver­züg­lich schrift­lich uns ge­gen­über zu rü­gen. Un­ter­bleibt die recht­zei­ti­ge An­zei­ge sind Rech­te auf­grund von Sach­män­geln, Men­gen­ab­wei­chun­gen aus­ge­schlos­sen.

 

(2.) Der Be­stell­er hat uns Ge­le­gen­heit zur ge­mein­sa­men Fest­stel­lung der an­ge­zeig­ten Be­an­stan­dun­gen und zur An­we­sen­heit bei Ent­nah­me von even­tu­el­len Ma­te­ri­al­prü­fun­gen zu ge­ben.

 

(3.) So­weit ein Man­ge­l an der Wa­re fest­stell­bar ist, sind wir nach un­se­rer Wahl zur Nach­er­fül­lung in Form ei­ner Män­gel­be­sei­ti­gung oder ei­ner kom­plet­ten Neu­lie­fe­rung ei­ner man­gel­frei­en Sa­che be­rech­tigt. Im Fal­le der Män­gel­be­sei­ti­gung tra­gen wir die Auf­wen­dun­gen bis zur Hö­he des Wa­ren­wer­tes net­to. Die Gel­tend­ma­chung von dar­über hin­aus­ge­hen­den Auf­wen­dun­gen wird aus­ge­schlos­sen.

 

(4.) Für Frem­der­zeug­nis­se und Frem­dar­bei­ten be­schränkt sich un­se­re Haf­tung auf die Ab­tre­tung even­tu­el­ler An­sprü­che, wel­che uns ge­gen­über der Fremd­fir­ma zu­ste­hen. Für Män­gel an Roh­material be­steht ei­ne Haf­tung un­se­rer­seits nur, wenn die­se Män­gel bei Be­ach­tung der bran­chen­üb­li­chen Sorg­falt bei der Be­ar­bei­tung durch uns hät­ten er­kannt wer­den müs­sen.

 

(5.) Für den Fall, dass die Nach­er­fül­lung fehlschlägt, ist der Be­stel­ler nach sei­ner Wahl be­rech­tigt, Rück­tritt oder Min­de­rung zu ver­lan­gen. Ei­ne Nach­er­fül­lung gilt erst nach dem zwei­ten er­folg­lo­sen Ver­such als fehl­ge­schla­gen.

 

(6.) Ei­ne Haf­tung un­se­rer­seits be­steht wie folgt:

 

Wir haf­ten nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen so­weit der Be­stel­ler Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gel­tend macht, wel­che auf Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit, ein­schließ­lich Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit un­se­rer Ver­tre­ter oder un­se­rer Er­fül­lungs­ge­hil­fen be­ru­hen. So­weit un­se­rer­seits kei­ne vor­sätz­li­che Ver­trags­ver­let­zung be­steht, ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­her­seh­ba­ren ty­pi­scher Wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt.

Wir haf­ten fer­ner nach den ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen so­weit wir schuld­haft ei­ne we­sent­li­che Ver­trags­pflicht ver­let­zen. In die­sem Fal­le ist die Scha­dens­er­satz­haf­tung auf den vor­her­seh­ba­ren ty­pi­scher Wei­se ein­tre­ten­den Scha­den be­grenzt.

Un­se­re Haf­tung we­gen schuld­haf­ter Verlet­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit bleibt un­be­rührt. Dies gilt auch für die zwin­gen­de Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz.

So­weit nicht vor­ste­hend et­was ab­wei­chen­des ge­re­gelt ist, ist die Haf­tung aus­ge­schlos­sen. Dies gilt ins­be­son­de­re für Trans­port­schä­den.

 

(7.) Die Ver­jäh­rungs­frist be­trägt für Män­gel­an­sprü­che 12 Mo­na­te, ge­rech­net ab Ge­fah­r-ü­ber­gang.

 

 

VI. Ge­sam­thaf­tung

 

(1.) Ei­ne wei­ter­gehende Haf­tung auf Scha­dens­er­satz als in IV. und V. ver­ein­bart ist oh­ne Rück­sicht auf die Rechts­na­tur des gel­tend ge­mach­ten An­spru­ches aus­ge­schlos­sen. Dies gilt ins­be­son­de­re für Scha­dens­er­satz­an­sprü­che aus Ver­schul­den bei Ver­trags­schluss, we­gen son­sti­ger Pflicht­ver­let­zung oder we­gen de­lik­ti­scher An­sprü­che auf Er­satz von Sach­schä­den gem. § 823 BGB. Die Be­gren­zung nach Abs. 1 gilt fer­ner, so­weit der Be­stel­ler an­stel­le ei­nes An­spru­ches auf Er­satz des Scha­dens statt der Lei­stung Er­satz nutz­lo­ser Auf­wen­dun­gen ver­langt.

 

(2.) So­weit die Scha­dens­er­satz­haf­tung uns ge­gen­über aus­ge­schlos­sen oder ein­ge­schränkt ist, gilt dies auch im Hin­blick auf ei­ne per­sön­li­che Scha­dens­er­satz­haf­tung un­se­rer Mit­ar­bei­ter, An­ge­stell­ten, Ver­tre­ter und Er­fül­lungs­ge­hil­fen.

 

 

 

VII. Rück­ga­be und Um­tausch

 

Dem Be­stel­ler wird ein ver­trag­li­ches Rück­ga­be- und Um­tau­schrecht auf al­le Ar­ti­kel von 14 Ta­gen ab An­lie­fe­rungs­da­tumeingeräumt. Die­ses ver­trag­li­che Rück­ga­be- und Um­tau­schrecht be­zieht sich nur auf Ar­ti­kel, wel­che in Ori­gi­nal­ver­packung, un­be­schä­digt und in ver­kaufs­fä­hi­gem Zu­stand an uns zu­rück­ge­sen­det wer­den. Hier­für be­rech­nen wir je­doch ei­ne Be­ar­bei­tungs­ge­bühr in Hö­he von .... % auf den Net­to­wa­ren­wert so­wie auf die aus­ge­wie­se­nen Ver­packungs­ko­sten. Die­ses Rück­ga­be- und Um­tau­schrecht be­zieht sich le­dig­lich auf von uns pro­du­zier­te Stand­ardar­ti­kel nicht auf Son­der- oder Ein­ze­lan­fer­ti­gun­gen.

 

 

VI­II. Ei­gen­tums­vor­be­halt

 

(1.) Un­se­re Wa­re bleibt bis zum Ein­gang al­ler Zah­lun­gen aus der Ge­schäfts­ver­bin­dung mit dem Be­stel­ler in un­se­rem Ei­gen­tum.

 

(2.) Für den Fall, dass die Wa­re bei dem Be­stel­ler ge­pfän­det wird oder bei son­sti­gen Ein­grif­fen Drit­ter ist der Be­stel­ler ver­pflich­tet, uns hier­über un­ver­züg­lich zu be­nach­rich­ti­gen, da­mit wir die Mög­lich­keit ha­ben, gem. § 771 ZPO Kla­ge zu er­he­ben. Ist der Drit­te wirt­schaft­lich außer­stan­de uns die ge­richt­li­chen und au­ßer­ge­richt­li­chen Ko­sten ei­ner Kla­ge gem. § 771 ZPO zu er­stat­ten, sind wir be­rech­tigt den hier­durch ent­stan­de­nen Aus­fall bei dem Be­ste­ller gel­tend zu ma­chen.

 

(3.) Wir räu­men dem Be­stel­ler die Mög­lich­keit ein, die Wa­re im or­dent­li­chen Ge­schäfts­gang be­reits vor Ei­gen­tums­über­gang wei­terzuver­kau­fen. Der Be­stel­ler tritt uns je­doch be­reits jetzt al­le For­de­run­gen in Hö­he des Fak­tu­ra-End­be­tra­ges (ein­schließ­lich der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er) un­se­rer For­de­rung ab, wel­che die­sem aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung ge­gen­über sei­nem Käu­fer oder Drit­ten ste­hen und zwar un­ab­hän­gig da­von, ob die Wa­re oh­ne oder nach Ver­ar­bei­tung wei­ter ver­kauft wor­den ist. Wir sind in­so­weit be­fugt, die For­de­rung ge­gen­über dem Käu­fer selbst ein­zu­zie­hen; der Be­stel­ler ist je­doch zum Ein­zug der For­de­rung eben­falls er­mäch­tigt. Wir ver­pflich­ten uns von der Mög­lich­keit des Ein­zu­ges des For­de­rung ge­gen­über dem Käu­fer so­lan­ge nicht Ge­brauch zu ma­chen, so­lan­ge der Be­stel­ler sei­ner Zah­lungs­ver­pflich­tung uns ge­gen­über nach­kommt, Ver­zug­stat­be­stand nicht ge­ge­ben ist und ins­be­son­de­re kein An­trag auf Er­öff­nung ei­nes In­sol­venz­ver­fah­rens ge­stellt ist oder Zah­lungs­ein­stel­lung vor­liegt. Ist die­ses der Fall, ha­ben wir ge­ge­nü­ber dem Be­stel­ler ein Aus­kunfts­recht hin­sicht­lich der uns ab­ge­tre­te­nen For­de­rungen und de­ren Schuld­ner. Der Be­stel­ler ist in­so­weit ver­pflich­tet, uns ge­gen­über die­se be­kannt zu ge­ben, al­le zum Ein­zug er­for­der­li­chen An­ga­ben zu ma­chen und die da­zu ge­hö­ren­den Un­ter­la­gen an uns aus­zu­hän­di­gen und dem Schuld­ner (Drit­ten) die Ab­tre­tung of­fen­zu­le­gen.

 

(4.) Si­che­rungs­ab­tre­tun­gen oder Ver­pfän­dun­gen durch den Be­stel­ler dür­fen nicht vor­ge­no­mmen wer­den.

 

 

IX. Ge­richts­stand und Er­fül­lungs­ort

 

(1.) Ist der Be­stel­ler Kauf­mann im Sin­ne des HGB oder ei­ne ju­ri­sti­sche Per­son des öf­fent­li­chen Rechts, ist un­ser Ge­schäfts­sitz Ge­richts­stand fü­r al­le strei­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen; wir sind be­rech­tigt den Be­stel­ler je­doch auch an sei­nem Ge­schäfts­sitz zu ver­kla­gen.

 

(2.) Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land; die Gel­tung des UN-Kauf­rech­tes ist aus­ge­schlos­sen.

 

(3.) Er­fül­lungs­ort ist un­ser Ge­schäfts­sitz so­weit sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts an­de­res er­gibt.

 

 

Stand No­vem­ber 2012